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Beichte

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Beichte der Kommunionkinder

Warum sollen unsere Kommunionkinder heute noch zur Beichte gehen?

Die einen sagen: Die Kinder tun doch gar nichts schlimmes, was sollen sie den  beichten?

Und die anderen sagen: Das Sakrament der Beichte wird doch sowieso von den meisten Katholiken nicht mehr praktiziert, warum sollen die Kinder es denn dann noch machen?

Antworten wir mit den Worten von Papst Franziskus: „Das Sakrament der Versöhnung ist ein Sakrament der Heilung. Wenn ich zur Beichte gehen, dann tue ich das, um Heilung für mich, Heilung für meine Seele, Heilung für mein Herz zu erlangen und etwas zu heilen, das ich getan habe und das nicht gut war.“

Ich kann es dann vor Gott bringen und Verzeihung erbitten. Das ist eine wunderbare Möglichkeit, darüber mit Gott zu sprechen und Vergebung zu erlangen. Und es ist ein erzieherischer Prozess, den die Kinder gerade in diesem Alter anfangen.  Über mich selbst und mein Leben und Handeln nachdenken, es einordnen und mit jemandem darüber sprechen können, ist eine Möglichkeit unseres Christseins, die wir den Kindern nicht vorenthalten möchten, weil wir in der Vergangenheit schlechte Erfahrungen mit der Praxis der Beichte gemacht haben.

Die Katechetinnen erzählten mir beim letzten Treffen, dass die Kinder heute gar nicht mehr so viel Angst davor haben, sondern es eher als Teil ihrer Entwicklung sehen, die sie in der Familie und in der Schule auch erfahren. Es wird über Probleme und Konflikte gesprochen und Lösungswege werden gegangen. Eine Möglichkeit, mit einem persönlichen Konflikt, einer Krise umzugehen, ist das Gespräch mit einem Priester. Diese Möglichkeit steht uns allen offen und sie wollen wir den Kindern und auch den Firmlingen positiv eröffnen.

Wir bitten unsere Gemeinden um das begleitende Gebet für unsere Kommunionkinder, wenn sie Anfang Februar zur Beichte gehen.  

Katrin Hollmann
Gemeindereferentin 


Von Alexandra Scherrers

Veröffentlicht am 03.02.2016

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