Weggemeinschaft Born Bracht Brüggen
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vom 05.03.2016

„Das Recht ströme wie Wasser!“

Anlässlich der MISEREOR-Fastenaktion 2016: „Das Recht ströme wie Wasser“ sind wir eingeladen, auch die diesjährige Spendenaktion am 5. Fastensonntag dem 13. März mit unserer Spende zu unterstützen! 

Blutige Landkonflikte, entrechtete Bevölkerungsgruppen, Todesdrohungen gegen Landarbeiter:  So stellt sich die aktuelle Situation im Amazonasgebiet Brasiliens dar. Im Staat Pará ist am Amazonas-Zustrom Tapajós ein gigantisches Staudammprojekt geplant, das den natürlichen Lebensraum der dort lebenden indigenen Gemeinschaften gefährdet. Die Gemeinde Pimental zum Beispiel droht in den Fluten des Staudamms unterzugehen. Das Projekt provoziert zudem gewalttätige Landkonflikte, denen bereits hunderte Menschen zum Opfer gefallen sind.

Die Kommission für Landpastoral der Prälatur Itaituba begleitet den Widerstand der Lokalbevölkerung in Pará gegen die Staudammpläne. Der Projektpartner von MISEREOR unterstützt die indigenen Völker der Region und die Kleinbäuerinnen und Kleinbauern bei der Durchsetzung ihrer Rechte.

Das ist eine von vielen Aktionen, bei denen Misereor die Kirchen vor Ort unterstützt bei ihrer Arbeit im Einsatz für die Menschen und ihre Rechte.

In einer gemeinsamen Fastenaktion mit den brasilianischen Kirchen und den Betroffenen selbst setzt sich MISEREOR 2016 für die Einhaltung der Menschenrechte in Brasilien ein.

Dabei stehen die Rechte auf Wasser, Land und Wohnen im Mittelpunkt.

„Das Recht ströme wie Wasser!“ forderte auch schon der Prophet Amos in einer Zeit, in der in Israel Misswirtschaft und Unterdrückung der einfachen Menschen an der Tagesordnung war. 

Bringen wir unsere Verbundenheit zum Ausdruck und geben bei der Kollekte unsere solidarische Gabe für Menschen in Not.  „Die Gerechtigkeit soll sein, wie ein nie versiegender Bach“ hoffte damals Amos auf eine Veränderung der herrschenden Verhältnisse. Halten auch wir unsere Hoffnung wach und geben wir unseren „Tropfen“ dazu.

In diesem Sinne grüßt Sie und Euch

Katrin Hollmann
Gemeindereferentin


Von Alexandra Scherrers

Veröffentlicht am 04.03.2016

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