Weggemeinschaft Born Bracht Brüggen
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vom 06.02.2016

Bedenke, Mensch, dass du Staub bist und wieder zum Staub zurückkehren wirst.

Die Auflegung der Asche am Beginn der Fastenzeit ist ein großes ‚Memento Mori’, ein eindrückliches Erinnern an unsere Sterblichkeit und damit daran, dass unsere Tage gezählt sind und wir für das, was wir uns wünschen und für unser Leben erhoffen, nicht unendlich Zeit haben. Wir kehren zum Staub zurück, aus dem Gott uns erhoben, uns erschaffen hat. Auf seinen Willen hin sind wir und dürfen auf seiner Erde leben. Die Erinnerung an unsere Sterblichkeit fordert uns auf, unsere Zeit zu nutzen (Carpe diem!).

Was wünsche ich mir von meinem Leben?

Mit wem möchte ich es verbringen?

Was möchte ich erreichen?

Sie kennen sicherlich alle die Löffel-Liste. Auf ihr stehen all die Dinge, die ich vor meinem Tod noch unbedingt erleben, machen möchte. Haben sie eine solche Liste? Wenn Sie diese nicht schon schriftlich fixiert haben, so gibt es sie doch in ihren Gedanken und Wünschen. Denn auch bei Ihnen wird es Dinge geben, die noch ausstehen, für die Sie noch nicht die Zeit oder den Mut gefunden haben, sie auszuführen.

Die Fastenzeit regt uns an, an die wirklich wichtigen Dinge in unserem Leben zu denken; daran, wer wir von Gott her sind und wie wir das immer mehr werden können. Vielleicht ist es an der Zeit, eine endgültige Löffel-Liste zu erstellen und abzuarbeiten, eine, auf der nicht der Fallschirmsprung oder das 10-Gänge-Menue im Luxushotel stehen, sondern Dinge wie:

Wahrhaft und aufrichtig sein.
Einen Menschen als Freund gewinnen.
Ein Leben retten.
Den Glauben weiter geben.
Dankbar sein.
...zu lieben

Pfr. Frank Schürkens

 

Dazu ein Link zum Song von OneRepublic: I lived
https://www.youtube.com/watch?v=z0rxydSolwU

 

 


Von Alexandra Scherrers

Veröffentlicht am 03.02.2016

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