Weggemeinschaft Born Bracht Brüggen
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vom 19.03.2016

Ein neuer, ein alter Blick auf das kommende Osterfest

Liebe Mitchristen unserer Weggemeinschaft Born-Bracht-Brüggen!

Der Winter liegt hinter uns. Eine Zeit der Erstarrung und der Ruhe in der Natur geht zu Ende und wir brechen neu auf in eine Zeit, in der das Leben mit Macht neu werden will.

Immer schon haben die Menschen danach gefragt, wie das denn ist, mit dem weniger werdenden Leben, sprich letztlich dem Sterben, das man vielleicht auch den Winter des Lebens nennen könnte. Und ebenso fragten sie immer danach, wie das denn ist, mit dem neuen Leben, das wir im Frühling in der Natur ganz deutlich und mit all seiner Macht erfahren können.

In dieser Zeit des Neuanfangs feiern wir das Osterfest, das wichtigste Fest unseres Glaubens.

Wir feiern Jesu Auferstehung von den Toten und damit feiern wir die uns geschenkte Verheißung auf das ewige Leben auch für uns.

Was für ein großes, unglaubliches Versprechen feiern wir da? Es ist in seiner Dimension und Bedeutung fast nicht begreifbar, mit unseren Sinnen kaum zu fassen.

Wir Menschen feiern mit Hasen, Eiern und sonstigen Symbolen. Das soll auch so sein, drückt es doch unsere Freude aus. Nicht nur der Winter in der Natur bricht auf zu neuem Leben, sondern auch der Winter unseres Lebens erfährt eine neue Dimension. Eine von Gott geschenkte Perspektive, die größer ist als alles Vorstellbare.

Ja, lasst uns feiern, aber in rechter Weise und den Richtigen. Nicht Eiersuchen, Süßigkeiten und alles andere sind der Kern unseres Festes, sondern dass nach dem unvermeidlichen Karfreitag, den auch wir Menschen – auf unsere Weise - durchleben, ein Fest ohne Ende steht.

Möglich durch den freiwilligen Tod jenes Mannes der Gott gleich war, nicht aber daran festhielt, wie Gott zu sein. Der freiwillig ein Sklave war und das Leben eines Menschen lebte. Der sich erniedrigte und gehorsam war bis zum Tod am Kreuz. Der darum von Gott erhöht wurde über alle. Damit alle ihre Knie beugen vor seinem Namen, dem Namen Jesu und jeder Mund bekennt: Jesus Christus ist der Herr, zur Ehre Gottes des Vaters (Phil 2, 6-11).

Lasst uns also feiern, lasst uns IHN feiern: IHN Jesus, den Christus.

Diakon Wolfgang Türlings


Von Alexandra Scherrers

Veröffentlicht am 18.03.2016

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