Weggemeinschaft Born Bracht Brüggen
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vom 19.12.2015

Frieden jetzt! Gerechtigkeit schafft Zukunft

Was ist der weihnachtliche Frieden? Fragen Sie sich das nicht auch schon mal, wenn Sie über die Gewalt, die Kriege und Schandtaten nachdenken, mit denen wir tagtäglich konfrontiert werden. Frieden ist bis heute eine tiefe Sehnsucht in uns Menschen; eine Sehnsucht nach einem harmonischen Zusammenleben der Menschen, bei dem jeder das erhält, was er braucht, niemand dem anderen etwas neidet und wir gerecht miteinander umgehen.

Schon als Kind haben wir einen ausgeprägten Sinn für Gerechtigkeit, wenn es um die Verteilung von Gütern geht. Wir spüren auch später noch, wenn das Miteinander von uns Menschen nach einem Ausgleich verlangt, wenn wir aneinander schuldig geworden sind. Dieser Sinn für Gerechtigkeit wächst oder schwindet mit unserer Verbundenheit dem Anderen gegenüber. Je mehr wir nur uns selber sehen, desto weniger gerecht sind wir.

Das macht vielleicht deutlich, dass Gerechtigkeit vor allem auch eine Gerichtetheit ist. Mit dem Blick auf den Nächsten und mit dem Blick auf Gott, also mit einer Ausrichtung auf den, der vor uns steht, mit einer Ausrichtung auf unser Bezogen-Sein, können wir Gerechtigkeit üben. Gott schenkt uns diese Beziehung in seinem Sohn. Mit ihm richtet sich Gott auf uns ein, justiert sich in einem klaren Beziehungsverhältnis. ER ist unser Vater. Dazu steht ER, unverbrüchlich, immer.

Weihnachten dürfen wir mit diesem Kind neu seine Söhne und Töchter werden. Dürfen uns ausrichten auf ihn, der unser Vater ist. In dieser Ausrichtung liegt der Frieden. Ein Frieden ganz tief in uns, der uns Freude und Gemeinschaft vermittelt (vgl. Phil 4,4-7, Lesung vom 3. Advent).

Und letztendlich auch der Welt Frieden bringt, wenn wir uns in der Liebe an Paulus halten: „Was immer wahrhaft, edel, recht, was lauter, liebenswert, ansprechend ist, was Tugend heißt und lobenswert ist, darauf seid bedacht!“ (Phil 4,8)

Ein gesegnetes Weihnachtsfest

und eine Zukunft in Gerechtigkeit wünscht Ihnen und all Ihren Lieben auch im Namen von Katrin Hollmann und Wolfgang Türlings

Ihr Pastor Frank Schürkens


Von Alexandra Scherrers

Veröffentlicht am 17.12.2015

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